Präven­tion und Kindes­wohl

Achtung:

Für diese Workshops gibt es eine Anmeldefrist:
Möchtet ihr teilnehmen, solltet ihr euch bis spätestens 10 Tage vor Beginn des jeweiligen Workshops anmelden.

Grundlagen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

mit Marco Elster

Sonntag, 11. Oktober 2026,
11:00 – 14:00 Uhr, online

Ort: online

Dieser Online-Workshop vermittelt Grundlagen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Zirkus- und Bewegungs-Angeboten. Im Mittelpunkt stehen die Sensibilisierung für das Wohl des Kindes, das Erkennen von Grenzverletzungen sowie präventive Handlungsmöglichkeiten im Trainingsalltag. Anhand praxisnaher Beispiele werden Themen wie Nähe und Distanz, Körperkontakt, Machtverhältnisse und sichere Lernräume reflektiert. Die Teilnehmenden lernen Prinzipen der Kultur der Achtsamkeit kennen, um ein wertschätzendes, sicheres und partizipatives Gurppenklima zu fördern. Der Workshop richtet sich an Trainer:innen, Fachkräfte und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und ihre Handlungssicherheit im Bereich Gewaltprävention stärken möchten.

Über den Referenten:
Als Referent für Gewaltprävention verbindet Marco Elster sportliche Praxis mit pädagogischer Expertise. Als Trainer, pädagogische Fachkraft und Vereinsvorstand kennt er die unterschiedlichen Ebenen des Trainingsbetriebs. Seine Erfahrungen ermöglichen eine praxisnahe und anschauliche Vermittlung sensibler Themen.

Grenzsensible Zirkuspädagogik

mit Yolande Sommer

Mittwoch, 25. November 2026,
10:00 – 13:00 Uhr, online

Das Wort Grenzen findet sich in der Zirkuswelt in unterschiedlichen Kontexten. Wir wollen „Grenzen erweitern“ wenn wir neue Tricks lernen und über uns hinauswachsen. Wir wollen aber auch dafür sorgen, dass alle Menschen sich in Training sicher fühlen und lernen ihre Grenzen individuell zu spüren und lernen sie zu kommunizieren. Dafür braucht es zum einen eine Reflexion unseres eigenen Status-Quo von Grenzen zum anderen angepassten Methodiken um Zirkusunterricht grenzsensibler zu gestalten.

Yolande Sommer
(geb. 1992) ist Zirkusschaffende, Dozentin, Dramaturgin und Performerin. Sie verbindet künstlerische Auseinandersetzungen verschiedener Sparten mit somatischer Körperarbeit und politischem Engagement. Zurzeit liegt ihr Fokus auf einer feministischen Perspektive auf die Strukturen und Gegebenheiten, die die Zirkusszene durchdringen, insbesondere auf dem Einfluss auf weiblich sozialisierte und menstruierende Körper. Sie hat an der Deutschen Sporthochschule mit Schwerpunkt Tanz und Theater studiert und wird nächstes Jahr ihren Master an der RUB Bochum in Szenischer Forschung absolvieren. Ihr Leben lang war sie Teil von Kinder und Jugendensembles und gründete 2023 mit ihrer Partnerin zusammen die Kompanie Ponyclub, welche feministische Zirkusstücke produziert. 2021 gründete sie die Initiative Feministischer Circus und ist seit dem politisch aktiv für eine gleichberechtigtere Zirkusszene.

Selbstverpflichtung als Trainer*in

mit Yolande Sommer

Mittwoch, 9. Dezember 2026,
10:00 – 13:00 Uhr, Online

Um Sicherheit und Wohlbefinden der Teilnehmenden zu gewährleisten haben die meisten Institutionen bereits ein Schutzkonzept. Viele Zirkuspädagog*innen arbeiten allerdings für verschiedene Anbieter und Vereine. Ein zusätzliches Tool, um den Zirkusunterricht schöner und gerechter zu machen, kann eine individuelle Selbstverpflichtung sein, in der der/die einzelne festlegt, was die Teilnehmenden im Zirkus erfahren sollen.

Yolande Sommer
(geb. 1992) ist Zirkusschaffende, Dozentin, Dramaturgin und Performerin. Sie verbindet künstlerische Auseinandersetzungen verschiedener Sparten mit somatischer Körperarbeit und politischem Engagement. Zurzeit liegt ihr Fokus auf einer feministischen Perspektive auf die Strukturen und Gegebenheiten, die die Zirkusszene durchdringen, insbesondere auf dem Einfluss auf weiblich sozialisierte und menstruierende Körper. Sie hat an der Deutschen Sporthochschule mit Schwerpunkt Tanz und Theater studiert und wird nächstes Jahr ihren Master an der RUB Bochum in Szenischer Forschung absolvieren. Ihr Leben lang war sie Teil von Kinder und Jugendensembles und gründete 2023 mit ihrer Partnerin zusammen die Kompanie Ponyclub, welche feministische Zirkusstücke produziert. 2021 gründete sie die Initiative Feministischer Circus und ist seit dem politisch aktiv für eine gleichberechtigtere Zirkusszene.

Information

Die LAG Zirkuspädagogik NRW setzt sich seit vielen Jahren aktiv mit dem Thema „Kindeswohl und Prävention“ auseinander und entwickelte im Jahr 2019 ein dachverbandliches Schutzkonzept sowie einen Verhaltenskodex. Beide werden alle zwei Jahre überarbeitet und anschließend in der LAG Mitgliederversammlung verabschiedet.

Die LAG Zirkuspädagogik NRW bietet Fortbildungen zum Thema an und unterstützt Zirkus-Einrichtungen bei der Erstellung eines institutionellen Schutzkonzeptes.

Wir setzen uns aktiv mit dem Thema „Kindeswohl und Prävention“ auseinander. Hierzu haben wir dieses Leitbild, ein dachverbandliches Schutzkonzept und einen Verhaltenskodex entwickelt.

Im Jahr 2020 haben wir ein „Wimmelbild Zirkus“* zusammen mit den Mitgliedern der LAG und einer professionellen Illustratorin erstellt.