Für diese Workshops gibt es eine Anmeldefrist:
Möchtet ihr teilnehmen, solltet ihr euch bis spätestens 10 Tage vor Beginn des jeweiligen Workshops anmelden.
Prävention und Kindeswohl
Achtung:
Reclaim the cycle (Menstruation)
mit Yolande Sommer

Mittwoch, 4. Februar 2026,
18:00 bis 21:00 Uhr, digital
Lange setzte die Sportwissenschaft voraus, dass alle Menschen gleich trainieren müssen. Heute weiß man, dass es große Unterschiede gibt, wie Körper funktionieren. Menstruierende Körper sind nicht immer gleich leistungsfähig und durchleben verschiedene Phasen. Jede Phase hat ihre Stärken und Bedürfnisse. Wenn wir mit diesen arbeiten, können wir Energie sinnvoll einsetzen und Stress und Frustration entgegenwirken. Die Idee hinter diesem Konzept ist es, einen nachhaltigeren und gesünderen Umgang mit dem eigenen Körper zu schaffen und unser Training mit weniger Druck zu mehr Erfolg zu führen. Für diesen Workshop kombiniere ich mein Wissen der Sportwissenschaft, Yoga und meine Erfahrung als Zirkusartistin und -lehrerin
Yolande Sommer
(geb. 1992) ist Zirkusschaffende, Dozentin, Dramaturgin und Performerin. Sie verbindet künstlerische Auseinandersetzungen verschiedener Sparten mit somatischer Körperarbeit und politischem Engagement. Zurzeit liegt ihr Fokus auf einer feministischen Perspektive auf die Strukturen und Gegebenheiten, die die Zirkusszene durchdringen, insbesondere auf dem Einfluss auf weiblich sozialisierte und menstruierende Körper. Sie hat an der Deutschen Sporthochschule mit Schwerpunkt Tanz und Theater studiert und wird nächstes Jahr ihren Master an der RUB Bochum in Szenischer Forschung absolvieren. Ihr Leben lang war sie Teil von Kinder und Jugendensembles und gründete 2023 mit ihrer Partnerin zusammen die Kompanie Ponyclub, welche feministische Zirkusstücke produziert. 2021 gründete sie mit die Initiative Feministischer Circus und ist seit dem politisch aktiv für eine gleichberechtigtere Zirkusszene.
Empowerment Workshop für Flinta*s
mit Yolande Sommer

Sonntag, 8. März 2026,
11-14 Uhr, Köln/Zirkusfabrik
Als Teil unser Gesellschaft reproduzieren sich auch im Circus geschlechtsspezifische Rollenbilder und (un)bewusste Erwartungen. Neben offensichtlichen Ausprägungen wie durch Kostüm und Bühnenrollen, schaffen Trainingsbedingungen oft auch unterschiedliche Voraussetzungen für die Geschlechter.
In diesem Workshop – nur für Flinta*s – lernen wir unsere eigene wirkliche Kraft kennen und werden sehen, was wir alles schaffen können.
(Flinta: Frauen, Lesben, Inter, nicht-binär, trans, agender Personen)
Yolande Sommer
(geb. 1992) ist Zirkusschaffende, Dozentin, Dramaturgin und Performerin. Sie verbindet künstlerische Auseinandersetzungen verschiedener Sparten mit somatischer Körperarbeit und politischem Engagement. Zurzeit liegt ihr Fokus auf einer feministischen Perspektive auf die Strukturen und Gegebenheiten, die die Zirkusszene durchdringen, insbesondere auf dem Einfluss auf weiblich sozialisierte und menstruierende Körper. Sie hat an der Deutschen Sporthochschule mit Schwerpunkt Tanz und Theater studiert und wird nächstes Jahr ihren Master an der RUB Bochum in Szenischer Forschung absolvieren. Ihr Leben lang war sie Teil von Kinder und Jugendensembles und gründete 2023 mit ihrer Partnerin zusammen die Kompanie Ponyclub, welche feministische Zirkusstücke produziert. 2021 gründete sie die Initiative Feministischer Circus und ist seit dem politisch aktiv für eine gleichberechtigtere Zirkusszene.
Prävention feministisch gedacht: Wie können wir unsere Kinder vor patriarchalen Strukturen im Circus schützen?
mit Yolande Sommer

Sonntag, 8. März 2026,
15-18 Uhr, Köln/Zirkusfabrik
In den letzten Jahren ist in der Zirkusszene erfreulicherweise eine Vielzahl an Präventionsangeboten entstanden – viele davon speziell zugeschnitten auf die Realität von Kinder- und Jugendzirkussen.
Ein weiterer, notwendiger Schritt besteht darin, diese Erkenntnisse konsequent in den Kontext gesellschaftlicher Ungleichheiten und bestehender Macht- und Herrschaftsverhältnisse einzuordnen.
Wenn wir Kinder und Jugendliche wirklich schützen wollen, müssen wir rassistische, sexistische, ableistische und andere diskriminierende Strukturen in unserem Unterricht mitdenken – und aktiv gegen sie arbeiten. Prävention bedeutet dabei nicht nur Reaktion, sondern die bewusste Gestaltung von Räumen, in denen Respekt, Verantwortung und Solidarität gelebt und vermittelt werden. Nicht als „gute Laune“-Philosophie, sondern als politische Notwendigkeit.
Yolande Sommer
(geb. 1992) ist Zirkusschaffende, Dozentin, Dramaturgin und Performerin. Sie verbindet künstlerische Auseinandersetzungen verschiedener Sparten mit somatischer Körperarbeit und politischem Engagement. Zurzeit liegt ihr Fokus auf einer feministischen Perspektive auf die Strukturen und Gegebenheiten, die die Zirkusszene durchdringen, insbesondere auf dem Einfluss auf weiblich sozialisierte und menstruierende Körper. Sie hat an der Deutschen Sporthochschule mit Schwerpunkt Tanz und Theater studiert und wird nächstes Jahr ihren Master an der RUB Bochum in Szenischer Forschung absolvieren. Ihr Leben lang war sie Teil von Kinder und Jugendensembles und gründete 2023 mit ihrer Partnerin zusammen die Kompanie Ponyclub, welche feministische Zirkusstücke produziert. 2021 gründete sie die Initiative Feministischer Circus und ist seit dem politisch aktiv für eine gleichberechtigtere Zirkusszene.
Information
Die LAG Zirkuspädagogik NRW setzt sich seit vielen Jahren aktiv mit dem Thema „Kindeswohl und Prävention“ auseinander und entwickelte im Jahr 2019 ein dachverbandliches Schutzkonzept sowie einen Verhaltenskodex. Beide werden alle zwei Jahre überarbeitet und anschließend in der LAG Mitgliederversammlung verabschiedet.
Die LAG Zirkuspädagogik NRW bietet Fortbildungen zum Thema an und unterstützt Zirkus-Einrichtungen bei der Erstellung eines institutionellen Schutzkonzeptes.
Wir setzen uns aktiv mit dem Thema „Kindeswohl und Prävention“ auseinander. Hierzu haben wir dieses Leitbild, ein dachverbandliches Schutzkonzept und einen Verhaltenskodex entwickelt.
Im Jahr 2020 haben wir ein „Wimmelbild Zirkus“* zusammen mit den Mitgliedern der LAG und einer professionellen Illustratorin erstellt.


